Roman Schett, "Shaw"

Am 19.4.1974 in Wien geboren war es zu Beginn wohl hauptsächlich die Stimme, die genutzt wurde, um Lärm zu machen. Nachdem in der Kindheit mit der Melodica trotz Blasinstrument eher nicht unbedingt eine Basis zur späteren Zuneigung dem Dudelsack spielen gegenüber gelegt wurde, kam erst verhältnismäßig spät in der Jugend der Griff zum klassischen Saiteninstrument. Im akustischen Stile wurde im stillen Kämmerchen, aber auch im Schrumm-Schrumm-Stile bei diversen Ausfahrten nicht nur das eigene Gehör sowie die Stimme gequält, ehe eine Fügung das erste mehrjährige Zusammenspielen unterschiedlicher Instrumente mit dem Namen "Lost Art" ins Haus flattern ließ, wo dann auch mittels Stromanschluss auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gewerkt wurde und neues Equipment die Herzen höher schlagen ließ.

Die wenn auch bescheidenen Tastenkenntnisse der frühen Kindheit ausgenutzt, ging es dann auch an einem größeren Versuchsobjekt ein wenig ans Werk. Neben der Stromgitarre und Keyboard wurde aber auch die Stimme mitverwendet.

Nach dessen Auflösung wurde zusammen mit dem ehemaligen Schlagzeuger der Entschluss gefasst: "Das kann noch nicht alles gewesen sein..." und es wurde an der Entstehung eines neuen Projekts gebastelt, wobei sein Hauptaugenmerk ganz stark in Richtung Gesang tendierte. Nach dem tragischen Verlust eines ganz besonderen Gefährten und begnadeten Musikers wurde jedoch der Entschluss gefasst, dem Ganzen etwas Zeit zu geben.

So folgte kurz nach Betreten des neuen Jahrtausends ein längerer Aufenthalt in Irland, wo neben einem Job in einem Pub natürlich auch Land, Sprache und kulturelle Aspekte genossen wurden.

Zurückgekehrt entstand nach einer kleinen Eingewöhnungsphase das Projekt "griffins", wo neben hauptsächlichem Einsatz der Stimme auch die Elektrizitätswerke wieder ihren Spaß hatten und diverseste Lokalitäten bespielt wurden.

2008 war es jedoch Zeit, sich an einer Kreuzung Lebe wohl zu sagen und es folgte eine längere und wichtige Pause vom Bereich "gemeinsam mit anderen Personen lärmen". Es gab da nur so ein für manche nicht allzu liebliches Instrument, an dem schon seit ein paar Jahren herumgewerkt wurde, und die Faszination, einfach so für sich am Dudelsack dahin zu tröten, das musikalische Herz, wenn auch nicht für alle im Umfeld, erhellte.

International über viele Jahre musikalisch von Bands wie New Model Army, The Cure, Radiohead und The Frames beeinflusst kann man auch heute noch sagen, dass sich eine gewisse Präferenz in Bezug auf die britischen und irischen Gefilde herausgefiltert hat, die sich auch in anderen Bereichen widerspiegelt.

Anfang des Jahres 2014 kam jedoch der Wunsch, einfach mal bei den lieben dieser Band, der diese Homepage gehört, anzufragen, wie es ihnen denn so geht und ob sie möglicherweise Lust hätten, einfach so evtl. auch abseits des bestehenden Projekts bisschen Musik zu machen, da schon einige Jahre zuvor beim Erwerb des ersten Dudelsacks von Raban die persönliche Sympathie sehr groß war, jedoch die Zeit in verschiedenen Bereichen noch nicht reif war, einen gemeinsamen musikalischen Weg zu beschreiten. Und wie das im Leben nun manchmal so spielt und Überraschungen bereit hält, passen einfach manchmal Momente zusammen und so erfreut sich der genannte sogar in die wunderschöne Welt der rhiannesischen Klänge eintauchen zu dürfen und mit sehr lieben Leuten, tollen Instrumenten und schönen sowie gefühlvollen Melodien verschiedenste Arten von Emotionen in die Welt zu schallen.

Instrumente: Bodhrán, Dudelsäcke, Gitarrenlaute, Davul, Trumscheit und Gesang